
Haus & Garten | 1. Juni 2022
Mit Energiesparlampen einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten
Jahrzehnte lang hat sie uns begleitet, die Glühbirne, und unsere Räume erhellt. Nicht nur unsere Räume wurden dadurch heller, auch abends, wenn wir durch die Straßen gingen, wurde der Weg beleuchtet.
Kaum war eine Glühbirne kaputt, musste im Baumarkt nicht nur darauf geachtet werden, dass eine Glühbirne mit richtiger Fassung gekauft wird, um diese in den entsprechenden Anschluss zu bringen, sondern auch die Wattzahl war ein Kaufkriterium. Je höher die Wattzahl umso heller leuchtete sie.
Im Inneren der Glühlampe findet sich ein Glühdraht, der erhitzt, Energie freisetzt und daher Licht spendet. Jedoch wird ein Teil der Energie nicht umgesetzt und geht praktisch verloren. Glühbirnen sind daher nicht ressourcenschonend. Außerdem wird durch die Erzeugung der Energie die gesamte Glühbirne sehr heiß. War die Glühbirne nicht mehr funktionsfähig und wollte man diese tauschen, bestand die Gefahr, sich die Finger zu verbrennen.
Diese Nachteile hat die EU erkannt und langsam aber sicher verschwand die Glühbirne aus den Baumärkten innerhalb der EU und der Umstieg auf die Energiesparlampe begann. Der ursprüngliche Begriff ist wirklich mit der zu verbinden, während er heute alle Lampen und Leuchten mein, die weniger Energie verlieren und mehr Licht erzeugen, wie zum Beispiel die LED Lampe.
Die herkömmlichen Energielampen verloren im Vergleich zur Glühbirne weniger Energie und schafften es dadurch, mehr Energie in Licht umzuwandeln. Dies war eine Neuerung und Innovation, verglichen zur herkömmlichen Glühbirne. Jedoch stellte sich heraus, dass die Versorgung nicht so einfach war. Durch den Bestandteil von Quecksilber, einem Schwermetall, hätte die Entsorgung in entsprechenden Recyclinganlagen erfolgen sollen. Die flächendeckende Abfallentsorgung war jedoch nicht gegeben und die Energiesparlampe landete immer wieder im Normalmüll und somit gelangte auch Quecksilber in den Kreislauf.
Ein weiterer Nachteil der Energiesparlampe war auch, dass bei Bruch das Schwermetall austrat. Der schnelle Griff zum Staubsauger war in dem Fall nicht hilfreich, Besen und Schaufel jedoch schon. Das Einsaugen führte zu dem Effekt, dass die giftigen Partikeln sich verteilten. Dies war natürlich in so kleinen Mengen nicht gesundheitsschädlich, aber auch nicht empfehlenswert.
Ein erneutes Umdenken in der Beleuchtungsindustrie fand statt. Ein noch innovativeres und ressourcensparendes Leuchtelement wurde gesucht und schließlich in der LED Lampe gefunden. Dies galt bis zu diesem Zeitpunkt immer als sehr teurer Luxus, war sie doch durch die unterschiedlichen farblichen Lichter zwar bekannt, aber nur im Umlauf, um gewisse Elemente szenenhaft zu beleuchten. Die LED Lampe basiert auf der Technik der Leuchtdiode und bringt einige Vorteile mit sich. Durch die Diode kommt es zu keinem Energieverlust, sondern die gesamte Energie wird in Licht umgewandelt. Im Gegensatz zur Energiesparlampe braucht das Licht auch nicht einige Sekunden, um sich voll zu entfalten, sondern leuchtet vom ersten Augenblick an hell. Aus diesem Grund ist auch auf die Wattanzahl keine Rücksicht mehr zu nehmen und beim Wechseln der LED Lampe kommt es zu keinen bösen Verbrennungen mehr, da diese nicht erhitzt. Ein weiterer Vorteil ist in der Tatsache zu sehen, dass LED Lampen mit den Sockeln von herkömmlichen Lampen kompatibel sind und daher eins zu eins ersetzt werden können.
Fazit: Trotz vergleichsweise höheren Kosten zahlt sich mit Blick auf die Ressourcen und Nachhaltigkeit der Umstieg auf eine Energiesparlampe aus. Die zahlreichen Vorteile überwiegen.